Je nach Stromstärke und Einwirkungsdauer sind die Folgen bei einem Stromunfall unterschiedlich.
Der Kontakt mit Strom kann zu Atemnot, Krampfgefühlen im Brust- korb, Angstzuständen, Unruhe und Schwitzen führen.
Diese Beschwerden hören häufig nach dem Ereignis wie- der auf. Bei größeren Stromstärken kann es auch zu Ver- brennungen der Haut kommen.
Durch eventuelle Muskelverkrampfungen kann sich das Kind nicht mehr von der Stromquelle lösen.
Fließt Strom durch das Herz, kann es zu Herzrhythmusstörungen bis hin zu Kammerflimmern kommen, auch mehrere Stunden nach diesem Ereignis.
Maßnahmen:
- Eigene Sicherheit beachten Sie können nur Hilfe leisten. wenn Sie nicht mit dem Strom in Berührung kommen.
Unterbrechen Sie den Stromkreis, indem sie den Stecker ziehen oder die Sicherung ausschalten (z. B. den FI-Schalter betätigen) Wenn dies nicht möglich ist, ziehen oder stoßen Sie das Kind von der Stromquelle weg. Sie dürfen es nicht direkt anfassen.
Benutzen Sie einen isolierenden Gegenstand aus Holz, Gummi oder Leder wie z. B. Besenstiel, Gürtel, Stuhl.
Achten Sie darauf, dass Sie nicht auf leitendem Material stehen, sondern auf einer dicken Zeitung oder Schuhe mit Gummisohlen anhaben - Überprüfen Sie sofort, ob das Kind bei Bewusstsein ist und atmet.
Atmet es nicht, beginnen Sie mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung
Rufen Sie unverzüglich den Rettungsdienst unter 112 Hat das Kind eine Brandwunde, decken Sie diese mit einem sterilen Verband ab.
Auch wenn das Kind keine Schäden zeigt, sollte es nach einem Stromschlag immer zur Überwachung ins Krankenhaus.
